Mai 2026


Die Details zum Gottesdienstkalender Monat Mai 2026 finden Sie hier


Die Daten sind hier ersichtlich.


Flyer - Informationsblatt

Tigermücke - die Bekämpfung ihrer Ausbreitung wird fortgesetzt
Mit dem Beginn der warmen Jahreszeit werden im Wallis die Massnahmen zur Bekämpfung der Tigermücke wieder aufgenommen. Diese sind entscheidend, um ihre Ausbreitung zu verlangsamen und damit sowohl gesundheitliche Risiken als auch die durch ihre Präsenz verursachten Belästigungen zu begrenzen. Die Bekämpfung umfasst das Monitoring, die Beseitigung von Brutstätten sowie gegebenenfalls den Einsatz von Larviziden. Sie betrifft sowohl die kantonalen und kommunalen Behörden als auch Privatpersonen. In rund 80 % der Fälle erfolgt die Ansiedlung in Wohngebieten. Zudem wird empfohlen, nach einer Reise besonders auf mögliche Symptome zu achten.
Im Wallis wurde die Tigermücke erstmals 2019 in der Stadt Monthey nachgewiesen. Sechs Jahre später haben ihre Bestände deutlich zugenommen und sie besiedelt derzeit die Gemeinden Monthey, Collombey-Muraz, Fully, Massongex, Brig (Zollstelle Brig-Glis) und Siders. In Sitten wurde ihre Präsenz erstmals im September 2025 festgestellt. Eine Fortpflanzung wird vermutet, bisher konnte jedoch keine dauerhafte Ansiedlung nachgewiesen werden.
Die bisher verfolgte Strategie – gezielte Überwachung mittels Fallen, wiederholte Information der Bevölkerung, verstärkte Einbindung der Bevölkerung sowie die Umsetzung von Massnahmen ab den ersten Meldungen – wurde seit 2024 weiter intensiviert. Sämtliche Massnahmen werden auch in diesem Jahr fortgeführt. Überwachungs-, Bekämpfungs- und Behandlungsmaßnahmen werden in allen Gebieten durchgeführt, in denen die Tigermücke nachgewiesen ist. Zudem wird jenen Orten besondere Aufmerksamkeit geschenkt, in denen im vergangenen Jahr Einzelfunde gemeldet wurden.
Obwohl sie harmlos erscheinen mag, gilt die Ausbreitung invasiver Stechmückenarten wie der Tigermücke als potenzielles Gesundheitsrisiko, da das Risiko einer lokalen Übertragung bestimmter Infektionskrankheiten (Dengue, Chikungunya, Zika) durch dieses Insekt zunimmt. Im Jahr 2025 wurden zwischen Mai und Oktober im Kanton sieben Fälle von Dengue und zwei Fälle von Chikungunya gemeldet (alle aus Endemiegebieten eingeschleppt). Diese Zahl dürfte in den kommenden Jahren weiter ansteigen. Zur Bewältigung dieser Situation wurde ein Interventionsplan erarbeitet. Dieser kommt zur Anwendung, wenn ein klinischer Fall in einem Gebiet gemeldet wird, in dem die Tigermücke vorkommt. Ziel ist es beispielsweise, das Übertragungsrisiko durch gezielte Behandlungen mit Larviziden und Adultiziden in einem bestimmten Gebiet zu reduzieren.
Die Tigermücke ist in zahlreichen Ländern verbreitet; dort besteht das Risiko, sich mit einer der von ihr übertragenen Krankheiten zu infizieren. Vor Ort oder nach der Rückkehr von einer Reise ist es daher wichtig, bei Symptomen wie Fieber, Gelenk- oder Muskelschmerzen, Hautausschlägen oder Kopfschmerzen eine Ärztin oder einen Arzt zu konsultieren.Die Mitwirkung der Bevölkerung ist entscheidend, um Brutstätten zu beseitigen und erste Ansiedlungen frühzeitig zu erkennen. Dadurch kann insbesondere in Wohngebieten gehandelt werden, wo der Grossteil der Ansiedlungen erfolgt (80 %). Zudem meidet die Tigermücke natürliche Gewässer, da sie dort Fressfeinden ausgesetzt ist. Die Bekämpfung der Tigermücke umfasst zwei einfache Massnahmen:

Eiablage verhindern: Alle geeigneten Brutstätten beseitigen, insbesondere kleine Ansammlungen von stehendem Wasser wie Untersetzer, alte Reifen, Löcher in Mauern, unbedeckte Behälter, Giesskannen usw.

Tagaktive Mücken melden auf der nationalen Plattform www.moustiques-suisse.ch. Bei einem bestätigten Fund setzt der Kanton in Zusammenarbeit mit der betroffenen Gemeinde Überwachungs- und Bekämpfungsmassnahmen um.
Vom Einsatz nicht zielgerichteter Insektizide wird abgeraten, da diese zahlreiche Insekten schädigen, darunter auch natürliche Feinde der Tigermücke.
Der Kanton hat eine Hotline eingerichtet, um Fragen der Bevölkerung zu beantworten: 027 606 32 41; E-Mail: moustiquetigre@admin.vs.ch


Aufgrund der Umstellung unseres Informatikbetriebssystems bleibt die Gemeindekanzlei am Dienstag, 26. Mai 2026 den ganzen Tag geschlossen. Während dieser Zeit stehen die Informatikdienste nicht zur Verfügung, weshalb keine ordentlichen Schalter- und Verwaltungsdienstleistungen angeboten werden können.

Ab Donnerstag sind wir gerne wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Gemeinde Fieschertal


Auskündigung - Vorabendmesse Freitag, 23. Mai 2026

Die Vorabendmesse vor Pfingsten am Samstag, den 23. Mai 2026, um 17.30 Uhr im Fieschertal fällt aus.  

Die Stiftmesse für Claudia Bortis und die Gedächtnismesse für Marianne Bortis-Holzer und Richard Bortis werden am darauffolgenden Samstag, den 30. Mai 2026 gelesen.

Besten Dank für Euer Verständnis.

Seelsorgeregion Untergoms

Euer Seelsorger

Pfarrer Asogwa Augustine


In weniger als 2 Monaten findet der diesjährige UCI Enduro Weltcup statt.

Es werden weiterhin freiwillige Helfer*innen gesucht. Informiere dich hier


Gerne möchte die Mütter- und Väterberatung darauf aufmerksam machen, dass diese ein wichtiges Angebot für Familien mit Kindern im Alter von 0 bis 4 Jahren anbieten. Eltern haben bei ihnen die Möglichkeit, einfach und kompetent Beratung rund um die Themen Gesundheit, Entwicklung, Betreuung und Erziehung in Anspruch zu nehmen.

Weitere Informationen finden Sie hier oder unter folgendem Link


Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der aktuell grossen Waldbrandgefahr gilt auf dem gesamten Gemeindegebiet Fieschertal ein striktes Feuerverbot.

Die aktuelle Witterungslage führt dazu, dass bereits brennende Streichhölzer, Funken eines Grillfeuers oder Blitzschläge mit hoher Wahrscheinlichkeit Brände auslösen können.

Die Ausbreitungsgeschwindigkeit eines allfälligen Feuers ist derzeit äusserst hoch, was eine ernsthafte Gefahr darstellt.

Gartencheminée, Kohlegrill / Pizza-und Brotofen sind im Siedlungsgebiet erlaubt, jedoch im Wald sowie in Waldesnähe verboten. Elektro- und Gasgrill sind unter Beachtung auf mögliche Brandrisiken in der Umgebung und Bereithaltung von Löschmitteln erlaubt.

Herzlichen Dank für Ihre Rücksichtnahme und Ihren Beitrag zum Schutz von Natur und Bevölkerung.

Die Gemeinde Fieschertal bittet die Bevölkerung sowie Gäste um Verständnis und um die Einhaltung des Feuerverbots.

Im Brandfall nach dem Prinzip handeln: Alarmieren (118) – Retten - Löschen

Gemeindeverwaltung Fieschertal, 29. Mai 2026